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Die eigene Kreditwürdigkeit

Ausgestellt am 10. März 2014 vom in Finanzen

Der Wunsch vom eigenen Haus, ein neues Auto finanzieren, oder einfach nur einen Ratenkredit für Konsumgüter abschließen – im Bankgewerbe sind diese Geschäfte an der Tagesordnung. Als Kunde macht man sich in der Regel schon vorab Gedanken darüber, welche monatlichen Ratenzahlungen das Einkommen zulassen. Man rechnet mit voraussichtlichen Ausgaben, vergleicht die bisherigen regelmäßigen Ausgaben und kommt am Ende zu dem Schluss, dass eine Finanzierung in Anbetracht des eigenen Lebensstils sicher kein Problem ist. Nicht selten teilt diese Meinung die kontaktierte Bank nicht unbedingt. Doch woran genau liegt das?

Einnahmen und Ausgaben

Während man als Otto-Normalverbraucher einfach einen Blick in die Kontoauszüge wirft und anhand dessen festzustellen versucht, ob für die monatliche Kreditbelastung ausreichend finanzieller Spielraum vorhanden ist, gehen die Kreditinstitute meist etwas anders an die Sache ran. Bei Krediten wird hier meist mit Pauschalen für die Lebenshaltung, sowie den tatsächlichen Ausgaben für Miete und Nebenkosten (und ggf. anderer monatlicher Belastungen) gerechnet. Wer also an sich ein sehr sparsamer Mensch ist, darf nicht erwarten, dass die Bank dies ebenso wohlwollend berücksichtigt.

Die Finanz-Vergangenheit

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Das hier und jetzt ist nicht alleine ausschlaggebend für eine Kreditzusage. Die Banken und Kreditinstitute lassen es sich nicht nehmen, vom betreffenden Kunden eine Schufa Auskunft einzuholen. Denn diese sagt weit mehr aus, als es ein Kontoauszug zu tun vermag. Die Schufa speichert eine Unmenge Daten über die Kunden. Beginnend bei Kreditverpflichtungen, werden z.B. auch Kundenkonten bei Versandhäusern und Telekommunikationsanbietern erfasst. Wurde in der Vergangenheit ein Vertrag gekündigt, oder eine Vollstreckung (z.B. auch durch Inkassobüros) durchgeführt, so wird auch dies meist von der Schufa erfasst. Dieser Hinweis (gerne auch als negativer Schufa-Eintrag bezeichnet), kann dann schnell jegliche Kreditwürdigkeit zunichtemachen.

Gut vorbereitet in die Kreditverhandlung

Wer also eine Finanzierung realisieren möchte, der sollte gut vorbereitet in die Gespräche mit dem Kreditinstitut gehen. Denn neben dem Vergleich der Konditionen (Zinsen, Laufzeiten etc.), sollte man auch die eigene Kreditwürdigkeit gut einschätzen können. Bezüglich der Schufa kann man beispielsweise im Vorfeld schon eine Selbstaukunft anfordern. So erhält weiß man schon im Vorfeld, welche Eindrücke die Bank später haben wird. Auch macht es Sinn, wenn man sich über die Pauschalen für die Lebenshaltungskosten informiert. Diese können je nach Bank abweichend ausfallen. Auch dies kann hilfreich sein, um später im eigentlichen Kundengespräch keine bösen Überraschungen zu erleben.

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