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Die Komplexität des deutschen Rechts

Das deutsche Recht wird grundsätzlich in die Gebiete Privatrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht unterteilt. Während es beim Zivilrecht um die Beziehung zwischen zwei gleichgestellten Rechtssubjekten, also natürlichen oder juristischen Personen geht, stehen beim Öffentlichen Recht und beim Strafrecht in aller Regel natürliche oder juristische Person dem Staat gegenüber. Diese 3 großen Teilgebiete des Rechts untergliedern sich zusätzlich noch in viele große und kleinere Rechtsgebiete. Auf vielen dieser Gebiete kann der Titel eines Fachanwalts erworben werden. In Deutschland ist die Rechtsberatung online nur zugelassenen Anwälten vorbehalten. Fallweise bestehen Ausnahmefälle, zum Beispiel bei Steuerberatern oder Interessenvereinigungen. Zum Glück bietet das World Wide Web Webseiten wie zum Beispiel www.answer24.de auf denen man heutzutage einen Steuerberater oder Anwalt online um Rat fragen kann. Zwar wird diese Online Steuerberatung oder Rechtsberatung in der Regel nur eine erste Bewertung des Rechts- oder Steuerproblems sein, aber wird man sodann sicherlich besser wissen, was man als nächstes tun muss und wie wahrscheinlich der Gang zu Gericht ist.

Familienrecht

Die Bestimmungen des Familienrechts behandeln sich mit den Beziehungen, der durch Ehe, Lebenspartnerschaft, Familie und Verwandtschaft verbundenen Personen. Weiterhin enthält das Familienrecht Regelungen zum Thema der Pflegschaft, Betreuung und Vormundschaft. Das Familienrecht zählt zum Zivilrecht.

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Der richtige Zugewinnausgleich

Der Zugewinnausgleich bei einer Ehescheidung ist immer mal wieder eine komplizierte Angelegenheit. So einer wird dann durchgeführt, wenn die Eheleute keine andere Festlegung getroffen haben. Im deutschen Recht ist die Zugewinngemeinschaft als gesetzlicher Güterstand festgelegt. Geht die Ehe in die Brüche, wird durch das Familiengericht ein sog. Zugewinnausgleich vorgenommen, der eine faire Aufsplittung des Vermögens der Lebenspartner nach sich ziehen soll. Nach der gesetzlichen Begriffsbestimmung versteht man unter dem Zugewinn “den Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten das Anfangsvermögen übersteigt”. Auf diese Weise soll die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Ehepartner ausgeglichen werden, wenn beispielsweise einer der Lebensgefährten arbeiten geht und der andere sich um den Haushalt und die Kinder kümmert. Das Eigentum, dass jeder Gatte in die Ehe eingebracht hat, das sog. Anfangsvermögen, wird mit seinem jetzigen Besitz ins Verhältnis gesetzt. Es wird festgestellt, was für ein Vermögen jeder Gatte im Laufe der Ehe dazu gewonnen hat. Ausgeglichen wird, indem der Ehegatte mit dem höheren Zugewinn, die Hälfte seines Überschusses an den anderen abgibt. Das im Verlauf der Ehe angehäufte Vermögen wird somit beiden Ehepartnern halb und halb verteilt. Am besten man achtet darauf, dass der Anwalt den man zur Durchsetzung seiner Ansprüche beauftragt, sich auch auf dem dazugehörenden Rechtsgebiet etabliert hat. Im Prinzip müssen sich Rechtsanwälte nicht auf ein bestimmtes Rechtsgebiet festlegen. Für einen Rechtsuchenden bietet es sich aber an einen etablierten Anwalt oder sogar Fachanwalt zu mandatieren, da es die Fülle an gesetzlichen Regelungen für einen Anwalt unmöglich macht, alles genauso gut zu beherrschen. Oftmals zeichnen sich diese spezialisierten Anwälte durch einen Fachanwaltstitel aus.

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