Der Kredit, häufig genutzt und von vielen in Anspruch genommen. Doch was gilt eigentlich als Kredit oder Darlehen? So mancher mag dies nur auf den klassischen Ratenkredit reduzieren, dabei ist die Welt der Finanzierung doch recht umfangreich.
Ratenkredit
Der Klassiker schlechthin in Sachen Darlehen, der Ratenkredit. Hier wird auf eine festgeschriebene Laufzeit (meist bis 60 oder 72 Monate) eine gleichbleibende Rate geleistet, bestehend aus Zinsen und Tilgung. Während der Kreditlaufzeit bleibt die Zinshöhe gleich, auch die Ratenhöhe ändert sich nicht. Man weiß also als Darlehensnehmer genau, was monatlich zu leisten ist und wie lange. Hierzu zählen im Übrigen auch Bestellungen im Versandhaus auf Ratenzahlung. Auch hierbei handelt es sich um einen klassischen Ratenkredit.
Rahmenkredit
Der Rahmenkredit, auch Abrufkredit genannt bezeichnet eine eingeräumte Darlehenshöhe, welche man bei Bedarf in Anspruch nehmen kann. Ein Beispiel wäre der so genannte Dispositionskredit, also der gewährte Überziehungsrahmen auf dem Girokonto. Aber auch andere Kreditarten wie der Beamtenkredit, die Kreditkarte und dergleichen erfüllen die Voraussetzungen für einen Rahmenkredit. Man kann also über den Kreditrahmen verfügen, die Zinsen sind hierbei jedoch zum Teil variabel und können von der Bank an den marktüblichen Wert angepasst werden. In manchen Fällen (z.B. der Kreditkarte) wird eine monatliche Tilgung festgelegt, meist ein gewisser Prozentsatz der in Anspruch genommenen Kreditsumme. Bei anderen Rahmenkrediten bleibt die Tilgung dem Darlehensnehmer überlassen. Alle Rahmenkredite haben aber eines gemeinsam, Zinsen sind nur für den in Anspruch genommenen Kredit zu leisten.
Natürlich gibt es auch noch weitere (z.B. Immobilienfinanzierung), zumeist ausgefallene Finanzierungsformen (bspw. Fremdwährungskredit), nicht selten auch verbunden mit dem Kreditrechner online. Doch meist lassen sich die verschiedenen Kredite unter diese beiden Arten unterordnen.