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Einreichung wissenschaftlicher Manuskripte

Vor der Einreichung eines Manuskripts bei einem Verlag sollten AutorInnen gewissenhaft die jeweils geltenden Richtlinien des Lektorats an ein wissenschaftliches Manuskript prüfen. Diese Richtlinien differieren von Publikationsorgan zu Publikationsorgan und können, bei Nichtbeachtung, zum Ausschluß einer Publikation für den Publikationsprozess führen. AutorInnen sollten generell folgende Punkte beachten:

Name, Anschrift, E-Mail Adresse, Telefonnummer und Universität der KorrespondenzautorIn
Schlüsselwörter und Klassifizierungskennzeichen
Namen und Adressen eventueller Peer ReviewerInnen
Rechtschreibprüfung, Lektorat
Formatierung
Titelseite und Zusammenfassung
Paragrafen und Überschriften
Abkürzungen
Mathematische und statistische Symbole
Maßeinheiten
Referenzen
Anmerkungen, Fuß- oder Endnoten
Alle Fuß- und Endnoten müssen im Artikel erscheinen und umgekehrt
Tabellen und Grafiken
Copyright, auch von Dritten, und Zitierungen
Einreichung des Manuskriptes

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Diese Prüfliste enthält die wichtigsten Aspekte für jedes Lektorat und sollte als Mindestmaß soliden wissenschaftlichen Arbeitens vor der Einreichung eines Manuskripts betrachtet werden. Allerdings stellt dies nur eine, auf ein spezifisches Journal zugeschnittene Liste der zu beachtenden Punkte dar. Prüflisten variieren zum einen geringfügig von Journal zu Journal und erheblich zwischen den einzelnen Wissenschaftsdisziplinen. Eine Besonderheit stellen naturwissenschaftliche Bereiche der Wissenschaft dar, die beispielsweise Formatierungen nur in LaTex akzeptieren. Hier sind insbesondere die Physik sowie einige Ingenieurwissenschaften zu erwähnen. Die Jurisprudenz kennzeichnet sich durch absolut eigenständige Zitierweise, die sonst in keiner anderen Disziplin Anwendung findet. Weitere Spielarten und Variationen finden sich wiederum in den Subdisziplinen wie, um in dem genannten Beispiel zu bleiben, dem Völkerrecht. Sämtliche Vorschriften, unabhängig von der jeweiligen Wissenschaftsrichtung und dem spezifischen Journal, sind historisch gewachsen und können nicht teleologisch erklärt oder verstanden werden. Ein Wissenschaftslektorat kann die vorhandenen Richtlinien, die einem Artikel zu Grunde liegen, einer Zweitkorrektur unterziehen, um deren Korrektheit zu verifizieren. Dabei können die jeweiligen Spezifika in ihrer disziplinären Eigenheit geprüft werden. Unterhält die AutorIn einen Zettelkasten, oder arbeitet, auch kumulativ, mit BibTex oder einer anderen Zitationssoftware, können systematisch vorhandene Fehler eruiert und beseitigt werden.

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