Home Wissenschaft Ist die Journal-spezifische Formatierung entscheidend für eine erfolgreiche Publikation?
formats

Ist die Journal-spezifische Formatierung entscheidend für eine erfolgreiche Publikation?

Ausgestellt am 9. August 2012 vom in Wissenschaft

Wer einen wissenschaftlichen Artikel in einem der vielen Fachjournale publizieren möchte, muss nicht nur gute Forschungsergebnisse und stichhaltige Schlussfolgerungen vorweisen können sondern sich auch einige Zeit mit den Manuskriptrichtlinien und den Formatierungsregeln eines Magazins beschäftigen. Wer erfolgreich publizieren möchte, sollte seinen Artikel exakt an die Charakteristika des jeweiligen Magazins anpassen. Dabei gibt es eine Menge zu beachten und selbst der Schreibstil des Journals, der ein Qualitätsmerkmal darstellen kann, könnte von entscheidender Bedeutung für Annahme oder Ablehnung eines Manuskripts sein. Auch wer der Sprache des Magazins mächtig ist, sollte bei der Publikation seines Artikels lieber keine Kompromisse eingehen und in jedem Fall ein auf die Englische Sprache spezialisiertes Korrektorat beauftragen. Das Korrekturlesen durch ein professionelles Lektorat kann einen Artikel erheblich aufwerten und die Publikationswahrscheinlichkeit erhöhen. Auch wenn damit weitere Kosten verbunden sind, im Falle einer Publikation in einem „High-Impact“ Journal zahlt sich professionelles Korrekturlesen durch ein spezialisiertes Lektorat meistens aus. Während der Aufbau des Inhalts eines wissenschaftlichen Manuskripts bei fast allen Fachmagazinen identisch ist, und im wesentlichen in die nachfolgenden neun Abschnitte gegliedert ist, können die Regeln zum Schreibstil und zur Formatierung eines Artikels von Magazin zu Magazin stark variieren.

Aufbau des Inhalts:
Titel und Autoren
Abstract
Einleitung
Material und Methoden
Ergebnisse
Diskussion und Schlussfolgerung
Abkürzungen
Referenzen

bon468x60_6

Sämtliche Stil- und Formatierungsregeln finden Autoren in den „Autorenrichtlinien“ oder auch „Manuskriptrichtlinien“, die auf den Webseiten der meisten Magazine zu finden sind und meist auch in Form von PDF-Dokumenten zum Download bereitstehen. Es ist also von enormer Wichtigkeit, vor der Einreichung eines Artikels an ein bestimmtes Magazin, die Richtlinien genau zu checken, denn bei den meisten entscheidet deren strikte Einhaltung über JA oder NEIN zur Publikation. Da diese Richtlinien häufig sehr umfangreich sind, können Autoren natürlich auch auf Experten zurückgreifen, spezialisierte Korrektorate und Lektorate befassen sich tagtäglich mit diesen Dingen und kennen alle Tücken und Fallstricke. Die Regeln zur Formatierung können vielfältig und komplex sein und reichen von der Basisformatierung wie Größe der Seiten, Zeilenabstand, verwendete Schriftart, Schriftgröße bis zur detaillierten Angabe von Referenzen und Zitaten. Auch die Beschriftung von Tabellen, Bildern, Diagrammen und Formeln ist meist genau vorgegeben und unbedingt einzuhalten. Ebenso gibt es oftmals Regeln zur Interpunktion, zur Nummerierung und zur Angabe von Abkürzungen. Das Formatierungsregelwerk kann gigantische Ausmaße annehmen und hält viele Stolpersteine parat. So gibt es beispielsweise allgemeine Anforderungen und Konventionen, aber auch solche, die sich nur auf spezielle Fachgebiete beziehen. Zudem sind die Richtlinien auch nicht in Stein gemeißelt sondern erhalten von Zeit zu Zeit einen Neuanstrich, so dass einmaliges Lesen der Richtlinien eines bestimmten Magazins oft nicht ausreichend ist. Die Beauftragung eines spezialisierten Lektorats kann hier Zeit sparen und Misserfolge vermeiden helfen. Während einige Journals eine Anpassung an die Manuskriptrichtlinien erst nach Annahme des wissenschaftliche Artikels einfordern, bestehen andere von Anfang an auf die vorgegebenen Formatierungs- und Stilvorlagen. Verschiedene Magazine bieten sogar ein eigenes Template im Word-Format zum Download an. Solche Templates enthalten bereits die wichtigsten Formatvorgaben und erleichtern dem Autor die Arbeit ganz erheblich. Dennoch ist ein finales Korrekturlesen durch ein Lektorat angebracht und äußerst hilfreich. Angenommene Artikel müssen sich aber strikt an die Vorgaben des jeweiligen Magazins halten, weshalb sich professionelle Lektorate und Korrektorate für einen Gegencheck von Schreibstil, Sprache und Formatierung als wertvolle Investition erwiesen haben. Solche Service-Dienstleister beschleunigen nicht nur den redaktionellen und den Gutachterprozess, sie erhöhen auch die Chancen auf eine möglichst schnelle Publikation eines Artikels und tragen so wesentlich zum Erfolg des Autors bei.

Ähnliche Artikel:

 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
No Comments  comments