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Textgestaltungsrichtlinien wissenschaftlicher Artikel

Jeder Verlag hat für die von ihm zu publizierenden Bücher und Artikel spezifische Gestaltungsrichtlinien, um seine einheitliche Corporate Identity der publizierten Werke zu gewährleisten und damit die eigene Darstellung und Identität nach außen optimal zu vertreten. Diese beziehen sich sowohl auf den Inhalt der Arbeit als auch auf formale Richtlinien und werden vom Lektorat bei der Einreichung eines Manuskripts als selbstverständlich vorausgesetzt.

Dies differiert zum Einen zwischen den einzelnen Wissenschaftsdisziplinen der Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft und Management, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie den Bio- und Agrarwissenschaften. Des Weiteren bestehen Unterschiede bei diesen Richtlinien in Bezug auf die wissenschaftliche Natur des Textes. So werden unterschiedliche Gestaltungsrichtlinien für Lehraufsätze, Meinungsartikel, statistische Richtlinien und Ergebnisse, Buchbesprechungen und Forschungsartikel vorgeschrieben. Hinsichtlich des Formalen müssen ein spezifischer Zeichensatz, der Zeilenabstand, die Gesamtlänge der Arbeit in Zeichen oder Worten, Gliederung und Struktur der Zusammenfassung, die Zitierweise nach Fuß- oder Endnoten, Vorschriften für die Formatierung und Gestaltung von Grafiken sowie Tabellen beachtet werden.

Während einige der angesprochenen Spezifika ausschließlich vom Verlag festgelegt werden, gibt es, beispielsweise für das Format der Fuß- oder Endnoten, einige generalisierte (Zitier-) Systeme, die zudem mit elektronischen Hilfsmitteln wie Endnote oder BibTex verwaltet werden können. Letztere erlauben es der AutorIn sich einen Zettelkasten, wozu wiederum Software zur Verfügung steht, für die von ihr genutzten Referenzpublikationen über ihre Publikationen hinweg aufzubauen. Die Verwaltung aller eigenen Literatur an einem zentralen Ort, wie Endnote oder BibTex, ist auch im weiteren Verlauf einer wissenschaftlichen Karriere mit nicht zu unterschätzenden Vorteilen verbunden. So können, bei erneuter Verwenden einer Literatur, ohne aufwendige Neurecherche sowohl der Fundort als auch, bei Verwendung eines Zettelkastens, die fundamentalen Inhalte schnell, präzise und prägnant abgerufen werden.

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Neben diesen formalen Richtlinien erwartet ein Lektorat hinsichtlich inhaltlicher Gesichtspunkte eindeutige Angaben von der oder den AutorInnen. Dies erstreckt sich bei Publikationen die von mehreren AutorInnen verfasst wurden auch auf den jeweiligen individuellen Beitrag an der Forschungsarbeit. Weiters müssen grundlegende ethische sowie quantiative und qualitative Angaben zu den Forschungsergebnissen, des Copyrights an dem Manuskript und auch der Exklusivität der Einreichung, auch als Lizenz zur Publikation bekannt, angegeben werden.

Unterstützung erhält eine AutorIn neben dem Lektorat durch unterschiedliche Richtlinien, die sich sowohl auf formale und inhaltliche Aspekte bei der Verfassung einer Forschungsarbeit beziehen, als auch durch weiter gefasste Rahmenrichtlinien. Beispielsweise veröffentlicht das Committee on Publication Ethics (COPE) eine Best Practice Richtlinien um neben der Vergleichbarkeit wissenschaftlicher Studien dem Lektorat und der Peer Review Hilfsmittel an die Hand zu geben, um sowohl den editorialen wie auch disziplinären Standards in Forschung und Wissenschaft gerecht zu werden und zudem etwaige Manipulationen systematisch zu verhindern.

Enago – Crimson Interactive Pvt. Ltd.
Englisch Lektorat und Publikationsservice für wissenschaftliche Manuskripte
www.enago.de

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